Weithin sichtbar erhebt sich die über 850 Jahre alte Riegersburg auf den Felsen eines Vulkanberges und bietet einen herrlichen Ausblick über die sanften Täler, die grünen Wälder und die prächtigen Weingärten der Süd-Oststeiermark. Ein imposantes Bollwerk, das in den Jahrhunderten seiner Geschichte nie erobert werden konnte.
Bereits der Aufstieg zur Burg wird zu einem Erlebnis. Drei Kilometer Wehrmauern mit Schießscharten, sieben Torgebäude und elf Basteien lassen auch heute noch die bewegte Vergangenheit erahnen.
Aber wie einst für die Türken war die Riegersburg aufgrund des steilen Fußweges auch für viele Touristen unbezwingbar. Eine neue Schrägseilbahn an der Nordseite der Burg führt nun in 1 ½ Minuten auf die Festung.
Zu den Kostbarkeiten der Burg zählen der um 1600 erbaute imposante Rittersaal mit prachtvoll intarsierten Türen, Portalaufbauten und Kassettendecke und der 1658 fertiggestellte Weiße Saal mit kunstvoller Stuckdecke, ein Meisterwerk des Frühbarocks.
Seit 1822 befindet sich die Riegersburg im Privatbesitz der fürstlichen Familie Liechtenstein. Ein Teil der insgesamt 108 Räume der Burg beherbergen heute zwei Ausstellungen:
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